Turbonegro, 24.11.05, Den Atelier, Esch Sur Alzette

24 11 2005

Mit dabei: Kaltwang, Tobi, Andi, Marcel, Tommy
Bands: Turbonegro
Verfasser des Textes: Tommy

Dieses war das erste Turbonegro Konzert, das wir alle besucht haben! Zu fünft sind wir nach Esch Sur Alzette gefahren, um Kaltwang` s (damalige) Lieblingsband Turbonegro zu sehen! Gefahren ist ein Freund seines Bruders, namentlich Tobi, von uns anderen hatte damals allenfalls Marcel den Führerschein! Wie dem auch sei, jedenfalls war der Club voll besetzt, um nicht zu sagen ausverkauft! Von allem, was wir bisher vom Hörensagen her über die Fanschar von Turbonegro wussten, ist uns gleich aufgefallen, dass die Leute allgemein ziemlich normal daher kamen! Wir hatten mehr Freaks erwartet, und anwesend waren eigentlich gar keine! Obwohl, kurz vor dem Beginn brüllten die Fans die Refrains von „I Got Erection“ und David Hasselhoff`s „I Am Looking For Freedom!“, was seither zumindest für uns fester Bestandteil des Punkrocks ist! Das hat den Eindruck dann doch zumindest ein wenig verbessert! Auf alle Fälle kamen dann, eine Vorband gab es nicht, direkt Turbonegro auf die Bühne und lieferten eine Show, wie man sie sich vorstellt: Laut, verrückt und ein bisschen schwul! Zumal „bisschen“ wohl ein bisschen untertrieben ist! Naja, nichtsdestotrotz haben sie die Songs, für die man sie schätzt, weitgehend gespielt und im Publikum ist entsprechend der Schweiß geflossen, so dass das ruhigere „City of Satan“ in der Mitte des Sets direkt eine Erlösung gewesen ist! Auch einige Kuriositäten konnte man fangen, da Happy Tom seinen Hut ins Publikum geworfen hat und auch die Kanone mit Turbo Dollars zum Einsatz gekommen ist(Marcel, Andi und ich hatten im Übrigen das Glück, jeweils einen Schein zu ergattern!)! Bei der Zugabe haben sie dann auch den vom Publikum herbeigesehnten Smash-Hit „I Got Erection“ zum Besten gegeben! Und dank einer gut gelaunten Band, einigem amüsanten Gelaber von Seiten der Band, eines guten Sets und einer ebenso guten Show kann man den Abend insgesamt als durchaus gelungen bezeichnen!

Fazit: 8/10 Punkten

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Turbonegro, 24.11.05, Den Atelier, Esch Sur Alzette

24 11 2005

Mit dabei: Kaltwang, Tobi, Andi, Marcel, Tommy
Bands: Turbonegro
Verfasser des Textes: Tommy

Dieses war das erste Turbonegro Konzert, das wir alle besucht haben! Zu fünft sind wir nach Esch Sur Alzette gefahren, um Kaltwang` s (damalige) Lieblingsband Turbonegro zu sehen! Gefahren ist ein Freund seines Bruders, namentlich Tobi, von uns anderen hatte damals allenfalls Marcel den Führerschein! Wie dem auch sei, jedenfalls war der Club voll besetzt, um nicht zu sagen ausverkauft! Von allem, was wir bisher vom Hörensagen her über die Fanschar von Turbonegro wussten, ist uns gleich aufgefallen, dass die Leute allgemein ziemlich normal daher kamen! Wir hatten mehr Freaks erwartet, und anwesend waren eigentlich gar keine! Obwohl, kurz vor dem Beginn brüllten die Fans die Refrains von „I Got Erection“ und David Hasselhoff`s „I Am Looking For Freedom!“, was seither zumindest für uns fester Bestandteil des Punkrocks ist! Das hat den Eindruck dann doch zumindest ein wenig verbessert! Auf alle Fälle kamen dann, eine Vorband gab es nicht, direkt Turbonegro auf die Bühne und lieferten eine Show, wie man sie sich vorstellt: Laut, verrückt und ein bisschen schwul! Zumal „bisschen“ wohl ein bisschen untertrieben ist! Naja, nichtsdestotrotz haben sie die Songs, für die man sie schätzt, weitgehend gespielt und im Publikum ist entsprechend der Schweiß geflossen, so dass das ruhigere „City of Satan“ in der Mitte des Sets direkt eine Erlösung gewesen ist! Auch einige Kuriositäten konnte man fangen, da Happy Tom seinen Hut ins Publikum geworfen hat und auch die Kanone mit Turbo Dollars zum Einsatz gekommen ist(Marcel, Andi und ich hatten im Übrigen das Glück, jeweils einen Schein zu ergattern!)! Bei der Zugabe haben sie dann auch den vom Publikum herbeigesehnten Smash-Hit „I Got Erection“ zum Besten gegeben! Und dank einer gut gelaunten Band, einigem amüsanten Gelaber von Seiten der Band, eines guten Sets und einer ebenso guten Show kann man den Abend insgesamt als durchaus gelungen bezeichnen!

Fazit: 8/10 Punkten





Mad Sin, 05.11.05, Garage Saarbrücken

5 11 2005

Dabei: Kaltwang, Marcel, Tommy
Bands: The Peacocks, Mad Sin
Verfasser des Textes: Tommy

Also ich kann mittlerweile mit Fug und Recht behaupten, dass ich(und die anderen auch) schon einige Konzerte in der Garage gesehen hab, aber das hier war mein erster Besuch in der Garage! Und direkt ein guter, denn Mad Sin haben sich als super Live Band herausgestellt! Und der Zeitpunkt war gut gewählt, den damals war ich gerade frisch zum Mad Sin Fan geworden, nachdem ich das damals brandneue “Dead Moons Calling” gehört hatte! Vom Timing her perfekt! Doch eins nach dem anderen, denn auch für die anderen beiden war es der erste Besuch in der Garage, und da wir von Saarbrücken aus gut nach Hause kamen, hatten wir die Chance genutzt und erstmal ein bisschen Korn getrunken, was seither Tradition ist, wenn wir alle drei auf ein Konzert gehen! Danach mit gewissem Level auf zur Garage! Der Betrieb war eher mäßig, es waren einige Psychobillys da, teilweise deutsche, teilweise französische, aber es hätten noch weit mehr Leute reingepasst! Dass die Band teilweise im Publikum gestanden hatte, fiel uns leider zu spät auf!

Nach ihrem Soundcheck eröffneten die Schweizer The Peacocks den Abend, sie schienen jedoch leider nicht so recht Anklang beim Publikum zu finden, was schade war, denn sie waren eigentlich sehr gut! Sie spielten Rockabilly vermischt mit Poppunk, keine Ahnung, ob es dafür eine Spezialbezeichnung gibt, ist eigentlich auch egal! Ich weiß nur, dass ich Mitleid mit der Band hatte, weil das Publikum einfach nichts damit anfangen konnte, am liebsten wären wir wohl alle nach vorne gegangen und hätten ein bisschen mitgerockt, aber irgendwie hatten wir uns nicht getraut! Nächstes Mal!
Ich weiß auch noch, dass ich direkt am nächsten Tag bei Myspace ein paar Lieder von den Peacocks angehört hab und die Band auch heute noch ab und an höre! So lernt man neue Musik kennen, also: Immer die Vorband gucken, das verlangt nicht zuletzt auch schon der Respekt!
Schließlich war es Zeit für Mad Sin, und sie schienen sich in so einem Club wie Zuhause zu fühlen! Ich kannte damals noch nicht viel von Mad Sin, es beschränkte sich eigentlich auf das Dead Moon Album, aber das hat mich nicht daran gehindert, die Musik zu genießen! Sie leerten über das Konzert einige Ur Pils- Flaschen, verteilten auch ein paar an das Publikum und gaben die ganze Zeit in jeder Hinsicht Vollgas! Der Umstand, dass Mad Sin Deutsche sind, hatte die Stimmung definitiv verbessert, Koefte stimmte gelegentlich ein paar deutsche Gröllieder an, redete ordentlich Blödsinn und machte auch jede Menge Quatsch! Als aus dem Stand Up Bass Funken gesprüht kamen, bekam der Bassist einen Funken ins Auge, was zu einer kurzen Unterbrechung führte, aber das hatte sich schnell ausgebügelt und die Show ging weiter! Ein weiteres Highlight war, als sie Turbonegro’ s Rock Against Ass gecovert hatten, nachdem sie Kaltwang, der ein Turbonegro Shirt trug, das Lied gewidmet hatten! Aber das ganze Konzert war klasse, und die Stimmung war perfekt! Es brauchte gar nicht mehr Leute, so war das Ganze familiärer! Und nach 90 Minuten voller herrlichem Schweine- Psychobilly war die Show auch schon wieder vorbei, nachdem einige Biere vernichtet wurden, das Mikrophon einige Male in Koefte’s Mund gelandet und auchsonst jede Menge Unsinn passiert war! Mad Sin sind live genauso wild wie auf den Alben, von daher war es keine Überraschung, dass der Abend schweißtreibend und anstrengend war! Aber ebenso wenig verwunderlich, dass der Abend rundum gelungen war! Je mehr ich drüber nachdenke, desto klarer wird mir, dass Mad Sin einfach die perfekte Band für das erste Garage- Konzert waren, so denk ich bis heute gern dazu und das Konzert war etwas besonderes! Gern wieder!

9/10 Punkten