Rantanplan, 25.10.08, JUZ Neunkirchen

25 10 2008

Dabei: Marcel, Tommy
Bands: Greedy Bees, Jelly Toast, Rantanplan
Verfasser des Textes: Tommy

Das war unser drittes Rantanplan- Konzert, allerdings das erste, seit wir ihr Video gemacht haben! Daraus folgt freier Eintritt, da wir auf der Gästeliste gestanden haben! Starkes Gefühl, muss ich zugeben! Soviel dazu, jedenfalls war das JUZ gut besucht, von einem teilweise sehr punkig angehauchten Publikum, wir reden hier von diesem Casualties- Stil, was ehrlich gesagt meiner Meinung nach ein bisschen zu prollig daherkommt, aber jeder, wie er will! Punk und seine Klischees, wer kennt sie nicht? Was das JUZ angeht, es war ein für kleinere Konzerte gut geeigneter Raum, mit Supermarkt in nächster Nähe, genug Platz, günstigen Bierpreisen am Stand und vor allem Klos mit nicht intakten Waschbecken! Pinkeln und sich danach nicht die Hände waschen, das ist Punk Rock!

Spaß beiseite, das JUZ war völlig in Ordnung(auch wenn die kaputten Waschbecken tatsächlich etwas nervig waren) und der Raum war voll! Der ganze Zeitplan schien jedenfalls ein bisschen aus dem Ruder gelaufen zu sein, denn es war schon nach Neun und keine der zwei Vorbands hatte auch nur aufgebaut. Anscheinend gab es organisatorische und technische Schwierigkeiten, was mir egal gewesen wäre, hätte ich nicht am nächsten Morgen um 6 Uhr aufstehen und zur Arbeit fahren müssen! Was will man machen? Irgendwann kamen dann die Greedy Bees aus Nalbach auf die Bühne, die einen Mix aus Hardcore und Ska gespielt haben, klang stark nach Citizen Fish, und mit deren Musik kann ich mich bis heute nicht anfreunden, daher waren auch die Bees nicht mein Fall! Wir beschlossen, noch ein Bier trinken zu gehen! Bald darauf hatten wir dann endlich Rantanplan- Keyboarder Wido Sauer getroffen und mit ihm ein bisschen über das Video, die Tour, die Musik, darüber wie lahm manche Prollpunks sind und einiges andere geredet! Kurz darauf trafen wir dann auch Gitarrist und Sänger Torben, mit dem wir dann auch noch kurz geredet hatten! Sympathische Leute, kann man echt nichts sagen, wir wollten uns nach dem Konzert noch auf ein Bier treffen und ein bisschen über das Video und alles drum herum plaudern, aber ich erwähnte ja eben schon den chaotischen Zeitplan, dementsprechend war es nach 1, bis die Show zu Ende war, und danach schien die Band im Stress und ich musste wie gesagt arbeiten! Kann man ja nächstes Mal nachholen, sie werden garantiert noch mal ins Saarland kommen! Apropos „Kommen“, kommen wir doch wieder zur Musik! Nachdem die Greedy Bees über 40 Minuten gespielt hatten, kamen Jelly Toast aus Saarbrücken auf die Bühne, deren Musik schon eher mein Fall war! Man hörte auch wieder Ska, aber diesmal war es poppiger und fröhlicher, Spaß war die Intention! Vergleichen könnte man sie mit Bands wie Buck-O-Nine, Less Than Jake, Fishbone und ähnlichen! Gute Laune Musik eben! Ihr Set zog sich allerdings ein bisschen in die Länge, so spielten sie im Endeffekt beinahe eine volle Stunde!
So wurde es 23.15 Uhr, bis Rantanplan endlich anfingen zu spielen! Hier bekam man natürlich die altbekannte Show: Einige alte Sachen, einige Favoriten aus Köpfer(u.a. Monsterschiss, Ich Erinner Mich An Alles, Aber die Zeiten Sind Andere, Virus, Unbekanntes Pferd), einige Samba- Songs(u.a. Tanja, Ephrim Zimbalist), einige vom vierten und natürlich auch einige vom neusten Album(u.a. Peking Bordell, Staub, Hallo Hure Hamburg)! Ein bunter Mix eben plus ein Überraschungscover vom Tao Tao Thema! Und klar, bei Rantanplan live weiß man, woran man ist! Es macht immer Spaß, die Stimmung passt immer und die Musik ist gut! Das einzige Defizit am Set war, dass sie „Die Nachtigall“ nicht gespielt hatten, womit wir eigentlich fest gerechnet hatten! Hätte bestimmt auch ein paar Leute dazu gebracht, es anzuschauen! Naja, kann man nichts machen! Nach dem Konzert leerte sich der Raum schnell, die Band schien auch müde und auch wir verschwanden schließlich! Der Abend war, mal abgesehen von der ersten Vorband, der etwas langen Spielzeit der Vorbands und dem Mangel an Nachtigalls aber wirklich gelungen und hat jede Menge Spaß gemacht, wie immer! Auf das wir das nächste Mal ein bisschen länger mit der Band plaudern können, ein Bier zusammen trinken und vor allem Die Nachtigall im Set vorfinden!

8/10 Punkten

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